Torreiche Begegnung beim Länderspiel in Stuttgart

Deutschland – Norwegen 6:0 (4:0)
Montag, 04.09.2017, 20.45 Uhr
Mercedes-Benz Arena, Stuttgart
Länderspiel (WM-Qualifikation)
Zuschauer: 53.814

Wieder einmal ging es mit der Reisegruppe der Sektion Rheinland vom Fanclub Nationalmannschaft auf Tour, das Ziel war diesmal das WM-Qualifikationsspiel Deutschland vs. Norwegen in Stuttgart. Mit der Bahn trafen wir am Nachmittag in der schwäbischen Hauptstadt ein und nach einer kurzen Besichtigung der Innenstadt inklusive Pizza und Bier ging es auch schon Richtung Stadion.

Die Mercedes-Benz Arena in Stuttgart ist die Heimspielstätte des VfB Stuttgart, dem dreimaligen Deutschen Meister und dreimaligen DFB-Pokalsieger, der kürzlich wieder nach einem einjährigen Intermezzo in der Zweitklassigkeit in die Bundesliga zurückgekehrt ist. Bereits vier Mal änderte sich der Name des Stadions, das 1933 alsa Adolf-Hitler-Kampfbahn gebaut wurde, während der englischen Besatzung Century-Stadium hieß und anschließend die Namen Neckarstadion und Gottlieb-Daimler-Stadion trug ehe es nach dem Umbau 2008 in ein reines Fußballstadion den heutigen Namen Mercedes-Benz-Arena erhielt. Seit dem Umbau finden bei Bundesliga-Spielen 60.449 Zuschauer im Stadionrund Platz, bei internationalen Begegnungen beträgt das Fassunsvermögen 54.812 Zuschauer.

Ausverkauft war das Stadion diesmal beim WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen, das Deutschland problemlos mit 6:0 gewinnen konnte. Jogis Jungs schafften damit im achten Qualifikationsspiel den achten Sieg und streben damit mit großen Schritten der WM 2018 in Russland entgegen. Mit Timo Werner (2), Mario Gomez, Leon Goretzka, Julian Draxler und Mesut Özil trugen sich gleich fünf Spieler in die Torschützenliste ein und sorgten für ausgelassene Stimmung auf den Rängen – die Laola-Welle lief nach anfänglichen Startschwierigkeiten minutenlang durch die Arena. Und auch das Stuttgarter Publikum lies es sich nicht nehmen, seine ehemaligen Helden vom VfB zu feiern und die Nationalspieler Samy Khedira, Timo Werner und Mario Gomez wurden mit Sprechchören bejubelt.

Nach dem Spiel ging es noch in der Nacht gegen 2.30 Uhr mit der Bahn zurück ins Rheinland. Neuer Ground, dem Turnier in Russland einen Schritt näher und wieder zwei Urlaubstage sinnvoll genutzt – was will man mehr!?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.