Groundhopping in Venlo

Am vergangenen Samstag ging es in die Niederlande. Ziel war das Stadion De Koel in Venlo, wo am Abend das Spiel vom 30. Spieltag der „Eredivisie“ zwischen VVV.Venlo und NEC Nijmegen angesetzt war.

Die Anreise lief reibungslos, sodass wir bereits etwa 2,5 Stunden vor Spielbeginn in Venlo waren. Nach dem wir einen Parkplatz gefunden haben machten wir uns zu Fuß auf zum Stadion. In einem Supermarkt machten wir einen kleinen Zwischenstopp um ein nicht-kühles koffeeinhaltiges Erfrischungsgetränk zu erwerben und zu lernen, dass die Holländer die 1-Cent-Münzen einfach mal abgeschafft haben. Naja so kostete die für 1,01 € ausgezeichnete Cola nur 1 €. Nach dem Supermarkt-Umweg kamen wir circa 2 Stunden vor Spielbeginn am Stadion an.

Das Stadion De Koel – das nach dem Sponsor Seacon Logistics nun Seacon Stadion De Koel heißt, hat ein Fassungsvermögen von 8.000 Zuschauern, darunter 1.500 Stehplätze. Erbaut wurde es 1972, wobei letzte Umbaumaßnahmen im Jahr 2009 erfolgten. Alle vier Tribünenseiten sind ausgebaut, wobei sich der Heim-Stehbereich in der Ostkurve hinter dem Tor befindet. Erwähnenswert ist vor allem die Werbebande der „Drukkerij Knoops“ in der Ostkurve, die aufgrund der Ähnlichkeit zu meinem Nachnamen natürlich als Fotomotiv herhalten musste.

Zum Spiel will ich nicht viele Worte verlieren, der VVV traf als 17. der Tabelle auf den Tabellenzehnten Nijmegen. Chanenmäßig war Venlo überlegen, doch NEC ging in der 22. Minute durch Lorenzo Davids (dem Neffen von Edgar Davids, dem 74-maligen niederländischen Nationalspieler) in Führung. Nach der Pause legte Nijmegen dann in der 58., 61. und 81. Minute nach und führte mit 4:0. Erst in der dritten Nachspielzeit konnte der VVV durch einen Foulelfmeter noch ein Tor erzielen, sodass das Spiel 1:4 endete.

Nach dem Spiel vielen vor allem die hunderte von Fahrrädern auf, die vor dem Stadion abgestellt worden. Sowas gibt es wohl nur in Holland – oder in Ostfriesland. Ich fand es jedenfalls lustig, aber aufgrund der Geografie bietet es sich in Venlo natürlich an mit dem Fahrrad zum Stadion zu fahren.

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